Vom Hansapflaster der Azteken ...

                                                          ... zum medizinischen Kosmetikum

Eine der häufigsten Todesursachen in der Frühzeit des Menschen waren die Folgen von äußeren Verletzungen. Für das Überleben war daher ein geeignetes Mittel zur Wundversorgung ebenso wichtig, wie die tägliche Nahrungsaufnahme.

Auf dem amerikanischen Kontinent konnten die Menschen aus einer Vielzahl von Pflanzen wählen, wobei sich der Feigenkaktus als besonders geeignet herausstellte. Kein Wunder, war doch der Feigenkaktus Bestandteil der täglichen Nahrungsaufnahme und andere Pflanzen, wie z.B. Aloe Vera hatten auf Grund ihrer geringeren Eigenschaften keine Bedeutung oder wurden als zusätzlicher Bestandteil, zusammen mit dem Nopal verwendet.

Vermutlich haben die amerikanischen Ureinwohner, mit aus dem großen Kaktusblatt geschnittenen Streifen, die Wunden abgedeckt und dass hierfür der Kaktus aus dem Hochland am Besten geeignet war, haben sie sicherlich im Zusammenhang mit den anderen Heilwirkungen des Nopalkaktus, schnell festgestellt.

Noch heute ist in Mittelamerika die Wundversorgung mit Nopal weit verbreitet und für Erkrankungen der Haut oder bei Schädigungen durch die intensive Sonneneinstrahlung, ist er sogar das Mittel der ersten Wahl.

Wissenschaftliche Untersuchungen der Neuzeit belegen die hervorragende Wirkung bei der Heilung offener Wunden, die regenerierenden Fähigkeiten bei Sonnenbrand und der Behebung altersbedingter Veränderung aller Hautschichten. In einer Vergleichsstudie der Universität Messina, Italien konnte nachgewiesen werden, dass die Versorgung von Wunden mit Nopal bessere Ergebnisse lieferte als mit kommerziellen Vergleichsmitteln.
Das macht Nopal für die pharmazeutische Industrie interessant, zumal der Nopal auch über einen hohen, natürlichen Lichtschutzfaktor verfügt. Nopal findet man immer wieder als Grundsubstanz von Sonnencreme oder After-Sun-Produkten. Selbst bekannteste Unternehmen scheuen sich nicht, die Fähigkeiten des Nopal-Kaktus zu nutzen und mit kleinen Veränderungen in dem Herstellungsverfahren ein patentierbares Produkt zu schaffen.
Die in Nopal enthaltenen Aminosäuren und die daraus entstehenden Enzyme und Proteine - insbesondere die HSP - sind für die regenerativen Fähigkeiten verantwortlich, die bis in die untersten Hautschichten wirken. Hier werden nicht nur die regenerierenden Eigenschaften aktiv, sondern auch die Zellschützenden und -stabilisierenden, die für einen gesunden und faltenfreien Teint wichtig sind. Daneben ist die Pigmentregulierung anzumerken, sowie die Bindehaut stärkenden Funktionen.
Von der Wundauflage zur Schönheitsmaske war der Weg nicht weit und von den mexikanischen Ureinwohnern zu den dem Schönheitswahn verfallenen Amerikanern eine logische Konsequenz. Ganzheitliche Nopal-Schönheitskuren sind der Renner, wo der Nopal, äußerlich wie innerlich an-
gewendet, nicht nur für eine blühende Erscheinung, sondern auch für ein jugendliches Empfinden sorgt.
Nopal wird in frisch geschnittenen Scheiben aufgelegt oder als cremige Masse aus Nopal-Puder und je nach individuellen Bedürfnissen, mit bedarfsangepassten Beigaben versehen, als Maske angewendet. Auf das Individuum abgestimmte Säfte aus allen Teilen des Feigenkaktus, bestimmen die Kur-Tage.

Für die tägliche Schönheitspflege empfehlen sich Cremes und Shampoos, die dann eine hervorragende Wirkung zeigen, wenn der Grundstoff Nopal aus dem Hochland stammt. Insbesondere ist das für die medizinische Anwendung wichtig, da nur unter diesen Umweltbedingungen wachsender Nopal über eine Anreicherung von Wirkstoffen verfügt, der medizinische Ansprüche erfüllen kann.

Mit Nopalsan sind diese Voraussetzungen erfüllt und bei den Vertriebsstellen von Nopal-Produkten werden gerne weitere Informationen weitergereicht. Es werden sogar ganzheitliche Kur-Tage angeboten; in Acapulco und San Francisco gehören diese zum Standard jeder gesundheits- und schönheitsbewussten Frau, die der Natur den Vorzug gibt. ◙

Nopalife S.A. de C.V., 62743 Cuautla, Morelos, Mexiko